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Geschäftsrisiko: Starbucks eröffnet erstes Café in Mailand

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Geschäftsrisiko: Starbucks eröffnet erstes Café in Mailand

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Neue Arten der Kaffeezubereitung an Italiener verkaufen zu wollen, gleicht dem Versuch, Eis an Eskimos verkaufen zu wollen.

In ganz Italien finden sich nämlich die sogenannten Bars, in denen die Italiener seit Jahrhunderten vorzugsweise Espresso oder Cappucciono bestellen.

Das Kaffeeunternehmen Starbucks versucht den Italieren nun zu zeigen, dass es auch zahlreiche andere Arten der Kaffeezubereitung gibt.

Für Starbucks stellt die Niederlassung in Italien ein großes Geschäftsrisiko dar.

Das Thema erinnert an die Eröffnung des ersten McDonald's Restaurants Mitte der 80er Jahre. Italiener protestierten damals gegen die Fast-Food-Kette und den möglichen Einfluss auf die italienische Esskultur.

McDonald's war jedoch ein großer Erfolg und die italienische Küche blieb vom Hamburger unbeeinflusst.

Es bleibt also abzuwarten, wie die Italiener auf die Eröffnung des ersten Starbucks-Cafés in Mailand reagieren werden.

Werden sie vor Wut überkochen oder war das Ganze nur ein Sturm im Kaffeeglas?