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Bombenangriffe auf Idlib

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Bei Bombenangriffen russischer und syrischer Truppen auf Idlib, der letzten großen Rebellenhochburg in Syrien, sind nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, mindestens neun Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder.

Die syrische Luftwaffe warf dabei Fässer mit Sprengstoff ab. Dazu gab es Beschuss mit Artillerie und Raketen.

Wegen der Angriffe sind in den vergangenen zwei Tagen etwa 5000 Menschen aus der Region geflohen.

Syrien und sein Verbündeter Russland bekämpfen in Idlib nach eigenen Angaben Terroristen. Die Regierung hat dort in den vergangenen Wochen ihre Truppen zusammengezogen. Sie will das ganze Land wieder unter ihre Kontrolle bringen.

In der Region agiert die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundene Miliz Haiat Tahrir al-Scham, die sich früher Al-Nusra-Front nannte. Nach Angaben des UN-Syrienvermittlers Staffan de Mistura hat die Gruppe rund 10 000 Kämpfer in Idlib.