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Debatte ohne Bolsonaro

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In Brasilien haben die Präsidentschaftskandidaten ihre Fernsehdebatte ohne den aussichtsreichen Kandidaten der extremen Rechten, Jair Bolsonaro, abgehalten. Bolsonaro war während einer Wahlkampfveranstaltung niedergestochen und lebengefährlich verletzt worden. Er wurde operiert und sein Zustand ist stabil, doch wird er zunächst vom Krankenbett aus Wahlkampf machen.

Der Kandidat der Partei für Sozialismus und Freiheit (PSOL), Guilherme Boulos, sagte: "Ich bin gegen Jair Bolsonaro, da ändert auch der Angriff auf ihn nichts daran. Aber Schüsse oder Messerstiche sind nicht der richtige Weg. Gewalt ist keine Lösung."

Henrique Meirelles, Kandidat für die Demokratische Bewegung (PMDB) meinte, Bolsonaro stehe für Extremismus, dieser müsse bekämpft werden, allerdings durch Dialog. Dies sei das Wesen der Demokratie.

Bolsonaro war zum Favoriten bei der Präsidentenwahl am 7. Oktober aufgestiegen.

Ein Gericht hatte die Kandidatur des inhaftierten Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva untersagt.