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Mexiko: Ein Jahr nach dem Beben sind viele Wunden noch offen

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Mexiko: Ein Jahr nach dem Beben sind viele Wunden noch offen

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Auch ein Jahr nach dem Erdbeben in Mexiko mit Hunderten Toten sind die Spuren noch vielerorts zu sehen.

Dieses Haus wurde damals beschädigt, jetzt wird es abgerissen. Simon Zuman hat hier gewohnt.

"Es sind viele Gefühle, Ängste. Ich lasse Erinnerungen zurück, und das schmerzt."

Enrique Alcantar hatte früher einen Waschsalon, der wurde zerstört.

"Das Beste, was man tun kann, ist, den Glauben daran nicht zu verlieren, dass wir all das irgendwann überwinden und diese schwierigen Zeiten und Erlebnisse vergessen."

Zahlreiche Häuser und Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar. Die Menschen, die hier lebten, mussten ausziehen. Viele leben nach wie vor in Notunterkünften.

Ignacio Antonio Melo: "Vor einem Jahr ist das Haus, in dem ich wohnte, zusammengebrochen. Nur die Außenwände stehen noch, sonst nichts. Nach wie vor ist mit den Wohungen, mit den Häusern, nichts weiteres geschehen."

Maria Guadalupe Padilla: "Es war traurig zu sehen, wie die Menschen ihre Möbel und Kleidung weggeworfen haben, denn sie konnten sie nirgendwohin mitnehmen. Das ist für mich beleidigend."

Mehr als 160.000 Erdbebenopfer haben seit der Katastrophe staatliche Hilfen beantragt.