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Zwischenstopp: Aquarius-Migranten dürfen nach Malta

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Zwischenstopp: Aquarius-Migranten dürfen nach Malta

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Die Migranten an Bord des Rettungsschiffs Aquarius werden in internationalen Gewässern vor Malta auf ein Patrouillenboot umsteigen und nach Malta gebracht. Die Aquarius selbst darf nicht in Valetta einlaufen.

Frankreich, Deutschland, Portugal und Spanien nehmen die Migranten auf

Vier europäische Staaten - Frankreich, Deutschland, Portugal und Spanien - haben sich zur Aufnahme der 58 an Bord befindlichen Migranten bereit erklärt, wie die maltesische Regierung bestätigte.

Der maltesische Premierminister Joseph Muscat twitterte, "Malta und Frankreich setzen sich erneut dafür ein, das Migrantenproblem zu lösen." Man wolle gemeinsam zeigen, das ein multilateraler Ansatz möglich ist.

Panama hat die Aquarius ausgeflaggt

Die «Aquarius», die keine Flagge mehr habe, werde anschließend nach Marseille fahren. Der Flaggenstaat Panama hatte angekündigt, die «Aquarius 2» aus seinem Schifffahrtsregister zu streichen. Damit wäre das letzte noch aktive private Rettungsschiff vor Libyen zunächst stillgelegt, sobald es im nächsten Hafen ankommt.

Helfer wollen weiter machen

Die Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen hatten am Montag den Wunsch geäußert, in Marseille anlegen zu dürfen, wo SOS Méditerranée seinen Sitz hat. Die privaten Seenotretter wollen sich um eine neue Flagge bemühen, um ihren Einsatz fortzusetzen. Sie hatten an die europäischen Regierungen appelliert, dem Schiff eine neue Registrierung zur Verfügung zu stellen.