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Tushishvili obenauf: Großes Judo-Finale in Baku

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Tushishvili obenauf: Großes Judo-Finale in Baku

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Der letzte Tag der Judo Weltmeisterschaften in Baku, und es kam zur Entscheidung in der Über 100 Kilo Klasse. Guram Tushisvili, der vor einem Jahr in Budapest noch auf dem fünften Platz landete, gewann diesmal alle seine 5 Kämpfe mit einem Ippon.

Großer Tag für Tushisvili

Im Halbfinale setzte er sich zunächst gegen den ehemaligen Juniorenweltmeister Uliziibayar Duurenbayar aus der Mongolei durch. Anschließend folgte das mit Spannung erwartete Finale gegen den Lokalmatador, den Azerbaidjaner Ushangi Kokauri. Er hatte sich zuvor spektakulär ins Finale gekämpft und seinem Land damit die erste Medaille der Weltmeisterschaften gesichert.

Das heimische Publikum jubelte euphorisch, auch wenn es am Ende nur für Silber reichen sollte.

Georgische Fans feiern

Im hart umkämpften Finale kam es erst sechs Sekunden vor Schluss zur Entscheidung, und wieder war es ein Ippon von Tushisvili, der die Entscheidung brachte. Die zahlreich angereisten georgischen Fans durften ihren Weltmeister feiern.

Seinen großen Moment konnte er schließlich genießen, als der Präsident des azerbajanischen Judoverbandes ihm die Gold-Medaille umhängte.

Tushisvili zeigte sich anschließend überwältigt.

"Das ist ein fantastisches Gefühl für mich, das beste Gefühl, das ich je hatte. Im Moment weiß ich nicht, was ich sagen soll, ich habe keine Worte, um meine Gefühle auszudrücken. Bei den letzten Weltmeisterschaften habe ich im Halbfinale verloren und darum wollte ich endlich Weltmeister werden. All meine Bemühungen und mein hartes Training wurden schließlich mit Gottes Hilfe belohnt."

Asahin triumphiert und holt Gold

Bei den Frauen schaffte es Sarah Asahina aus Japan ganz nach oben aufs Treppchen.Die 21-Jährige gewann den Schwergewichtstitel vor allem mir ihrer überzeugenden Ashi Waza Technik. So arbeitete sie sich Kampf für Kampf ins Finale vor.

Nach dem Sieg gegen Larisa Ceric aus Bosnien-Herzegowina im Halbfinale, stand Sie im Finale der dreimaligen olympischen Medaillengewinnerin Idalys Ortiz aus Kuba gegenüber. Ein hart geführter Kampf wurde schließlich durch Strafpunkte entschieden. und so stand Asahina am Ende als Siegerin da.

Asahina freute sich über den Triumph:

"Letztes Jahr habe ich an den Weltmeisterschaften in Budapest teilgenommen und Silber gewonnen. 389 Tage später, und jetzt bin ich Weltmeister. Ich bin sehr berührt und sehr froh, eine WM-Goldmedaille gewonnen zu haben, jetzt bin ich absolut zufrieden. "

Nächste WM in Tokio

Zum Schluss übergab IJF-Präsident Marius Vizer die IJF-Flagge an den Präsidenten des japanischen Judoverbandes. Im nächsten Jahr finden die Weltmeisterschaften in Tokio statt.