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IWF senkt Wachstumsprognose

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IWF senkt Wachstumsprognose

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Der IWF senkt seine Wachstumsprognose. Hauptgrund ist der Handelskrieg zwischen den USA und China. Dazu Christine Lagarde, Direktorin des Internationalen Währungsfonds:

"Wir haben beim IWF immer gesagt, dass ein Handelskrieg und weltweite Handelszölle nicht hilfreich sind. Dies wird wahrscheinlich negative Auswirkungen auf das Wachstum haben. Das ist unsere Einschätzung. Wir hoffen sehr, dass sich die Vernunft durchsetzen wird und alle Beteiligten sich an einen Tisch setzen, um bessere Bedingungen für den Handel zu schaffen".

Das weltweite Wachstum soll 2019 bei 3,7 Prozent liegen, verglichen mit zuvor erwarteten 3,9 Prozent. Der Weltwirtschaft drohen deutlich trübere Zeiten, so Maury Obstfeld, der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds:

"Wenn die zwei größten Volkswirtschaften der Welt in Konflikt geraten, ist dies eine Situation, in der alle leiden werden."

Sollte es einen umfassenden Handelskrieg zwischen den USA und China geben, so könnte das Bruttoinlandsprodukt der USA um 0,9 Prozent sinken. Für China wird ein Rückgang von 1,6 Prozentpunkten erwartet.

Besonders sorgt sich der Internationale Währungsfonds um die von US-Präsident Donald Trump attackierte Autoindustrie.

Sonderzölle auf Kraftfahrzeuge könnten das Witschaftswachstum noch weiter ausbremsen".