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Trump droht Grenze zu schließen

Flüchtlinge an der Grenze zwischen Mexiko und den USA
Flüchtlinge an der Grenze zwischen Mexiko und den USA -
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Reuters
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Mehrere tausend Migranten aus Guatemala, Honduras und El Salvador haben sich auf den Weg gemacht. Ihr Ziel: die USA.

Sie fliehen vor Armut und Gewalt in Richtung Norden, in der Hoffnung wenigstens bis nach Mexiko zu gelangen. Die ersten sind bereits dort angekommen.

US-Präsident Donald Trump hat die Hilfszahlungen an diese drei zentralamerikanischen Staaten eingestellt. Er sieht in den Migranten einen Angriff auf sein Land und sagte:

"Ich möchte der mexikanischen Regierung danken, weil sie sie hoffentlich aufhalten, bevor sie überhaupt nach Mexiko rein kommen. Wie Sie wissen, bin ich bereit, wenn nötig, das Militär zu entsenden, um unsere Südgrenze zu verteidigen."

Mexiko hat 240 Polizisten an seine Grenze zu Guatemala versetzt, um die Lage ruhig zu halten. Der mexikanische Kommissar Manelich Castilla erklärte allerdings, dass die mexikanische Bundespolizei nicht bewaffnet sei und es keine Anweisungen gebe, die Menschen zurückzudrängen.

Auf Twitter schrieb Donald Trump, dass die zentralamerikanischen Länder fast keine Kontrolle über ihre Bevölkerung hätten. Wenn Mexiko nicht in der Lage sei, den Anstrum zu stoppen, werde er das US-Militär einsetzen und die Südgrenze schließen.

Der Angriff auf die USA, einschließlich der kriminellen Elemente und Drogen, die in das Land strömten, seien für ihn als Präsident viel wichtiger als der Handel oder das USA-Mexiko-Kanada-Abkommen.

Via Twitter gibt Trump den Demokraten die Schuld an der Situation, die zu laxe Gesetze gemacht hätten.

Unterdessen ist US-Außenminister Mike Pompeo ist in Mexiko angekommen, um mit dem mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador über das Thema zu sprechen.

Reuters
Der mexikanische Außenminister Luis Videgaray Caso mit US-Außenminister Mike PompeoReuters

Trotz ihrer strengen Einwanderungspolitik ist es der Regierung Trump bisher nicht gelungen, die Zahl der illegalen Grenzübertritte entscheidend zu verringern