Eilmeldung

Eilmeldung

"Route du Rhum": Wo einst Rumfässer transportiert wurden, tummeln sich heute die Segler

Sie lesen gerade:

"Route du Rhum": Wo einst Rumfässer transportiert wurden, tummeln sich heute die Segler

"Route du Rhum": Wo einst Rumfässer transportiert wurden, tummeln sich heute die Segler
Schriftgrösse Aa Aa

Früher wurden Rumfässer übers den Atlantik transportiert. Heute sind die Segler auf der "Route du Rhum" in umgekehrter Richtung unterwegs. 123 Segler gehen bei der 11. Ausgabe des Rennens am 4. November in Saint-Malo in der Bretagne an den Start - Rekordbeteilung bei dem französischen Transatlantik-Klassiker. Vor 40 Jahren machten sich die Boote zum ersten Mal auf die rund 6.500 Kilometer lange Strecke.

Experten glauben, dass es eine neue Rekordzeit geben wird. Routinier François Gabart will es auch dieses Mal wieder wissen: "Das ist unglaublich! Wir haben einen Klasse-Wettbewerb mit Top-Teilnehmern und einem tollen Spektakel rundherum. Die Rennstrecke ist phantastisch. Was will man mehr? Ich freue mich riesig, dass ich dabei sein darf."

Nach dem Ärmelkanal müssen die Teilnehmer durch den Golf von Biskaya, dann geht es weiter zu den Azoren und ihren Hochdruckgebieten. Die Passatwinde bringen die Segler dann nach Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe. Die schnellsten Boote schaffen die Regatta in fünf bis sechs Tagen, während die besten kleineren Yachten etwa zehn Tage segeln.

Bei der ersten "Route du Rhum" 1978 kam der Kanadier Mike Birch nach 23 Tagen und sechs Stunden im Ziel an. Beim letzten Rennen vor vier Jahren brauchte der Sieger Loïck Peyron gerade einmal sieben Tage und 15 Stunden.