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UN-Generalsekretär appelliert an Kriegsparteien

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Im verheerenden Jemen-Krieg haben die Bombardements in der wichtigen Hafenstadt Hudaida abgenommen, ein Zeichen einer möglichen Deeskalation des Konflikts. Der Westen drängt die saudische Koalition, den Krieg zu beenden. Auf US-Hilfe bei der Luftbetankung wollen die Saudis nun ohnehin verzichten. Die staatliche saudische Nachrichtenagentur Spa berichtete unter Berufung auf eine Mitteilung der Regierung, die Koalition habe ihre eigenen Fähigkeiten bei der Luftbetankung in dem Bürgerkriegsland gesteigert und in Abstimmung mit den USA die Beendigung von deren Unterstützung beantragt.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres sagte in Paris: "Dieser Krieg muss aufhören. Es ist ein stupider Krieg, ein zynischer Krieg, bei dem keiner gewinnen kann. Ein Krieg, der humanitäres Elend schafft, ein inakzeptabler Krieg. Ich hoffe, dass die Kriegsparteien dies endlich einsehen, denn wenn zum Beispiel in Hodaida der Hafen zerstört wird, dann haben wir eine katastrophale Situation."

Acht Millionen Menschen sind Jemen auf Hilfslieferungen der Vereinten Nationen angewiesen. Guterres warnte, es könnten bald 14 Millionen sein.

Guterres: "Ein stupider Krieg"