UN-Sicherheitsrat: Streit um Armee für Kosovo

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Im UN-Sicherheitsrat hat der Beschluss des Kosovo zur Schaffung einer eigenen Armee für Streit gesorgt. Der serbische Präsident Alexander Vucic sagte, er sei sehr besorgt um den Frieden in der Region.

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Im UN-Sicherheitsrat hat der Beschluss des Kosovo zur Schaffung einer eigenen Armee für Streit gesorgt. Der serbische Präsident Alexander Vucic sagte, er sei sehr besorgt um den Frieden in der Region. Kosovos Präsident Hashim Thaci verteidigte den Beschluss als völlig normale Entscheidung. Die einzige Bedrohung seien die Kriegsrufe aus Serbien.

Jean-Pierre Lacroix, UN-Untergeneralsekretär für Friedenssicherung: "Die jüngsten Entwicklungen im Kosovo haben die Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina weiter verschlechtert. Sie sind schon seit einiger Zeit angespannt und der Dialog unter EU-Vermittlung hat keinen Fortschritt gebracht. Wir sind vor allem um die Lage im Nordkosovo besorgt."

Das Parlament in Pristina beschloss am Freitag die Schaffung einer 5000 Mann starken Truppe. Bisher hatte das Land nur eine Katastrophenschutz-Einheit. Besonders Serbien und Russland waren empört. Auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg kritisierte den Schritt. Das Kosovo hatte 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Der nördliche Nachbar erkennt dies nicht an.

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