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168 Tote nach Tsunami auf Indonesien

Maria Butina
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Dana Verkouteren
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Ein Tsunami hat auf den indonesischen Inseln Sumatra und Java 168 Todesopfer gefordert.

Mindestens 745 Menschen wurden verletzt, weitere 30 werden vermisst.

Die Katastrophe wurde durch den Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau verursacht - ein Erdrutsch unter Wasser hatte dabei die Tsunami-Flutwelle ausgelöst.

Wie die Katastrophenschutzbehörde des Landes mitteilte, war vor allem die als Sundastraße bekannte Meerenge zwischen den Inseln Sumatra und Java betroffen.

Die Flutwellen brachen eine halbe Stunde nach dem Erdrutsch über die Küstenabschnitte herein, hunderte Häuser wurden zerstört.

Indonesien liegt auf einer der geologisch aktivsten Zonen der Erde. Erdbeben und auch Vulkanausbrüche sind dort keine Seltenheit. Das Archipel wird immer wieder von Tsunami-Flutwellen getroffen.

Erst Ende September hatte ein Erdbeben die indonesische Insel Sulawesi erschüttert. Über 2000 Menschen kamen dabei ums Leben.