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Über 280 Tote nach Tsunami in Indonesien

Über 280 Tote nach Tsunami in Indonesien
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Der Badeort Tanjung Lesung. Ein privates Konzert in der Provinz Banten im Westen der Insel Java: Rund 200 Menschen waren gekommen, als die Welle aus dem Nichts über sie hereinbrach. Der Tsunami hat Bandmitglieder und Publikum einfach weggefegt.

Die Flutwelle überraschte die Indonesier am Samstag fast ohne Vorwarnung. Sie wurde vermutlich durch einen Erdrutsch im Meer nach einem Vulkanausbruch in der Sunda-Meerenge ausgelöst.

Über 280 Tote

Mittlerweile ist die Zahl der Todesopfer auf über 280 gestiegen.

Joko Winodo, der Präsident Indonesiens, kündigte an, aller Tsunami-Erkennungsgeräte zu überprüfen. "Im neuen Haushaltsjahr 2019, Anfang Januar, werde ich den Ersatz von defekten oder alten Geräten, die nicht mehr verwendet werden können, anordnen," ergänzte er.

Noch über 50 Menschen vermisst

Die Zahl der Todesopfer könnte weiter steigen, noch werden über 50 Menschen vermisst. Fast 12 000 Menschen verloren bei Katastrophe am Samstag auf den Inseln Java und Sumatra ihr Zuhause.

Die Rettungsarbeiten dauern an.