Feuer & Schwert: Madrider Frisör revolutioniert das Haareschneiden

Feuer & Schwert: Madrider Frisör revolutioniert das Haareschneiden
Schriftgrösse Aa Aa

Der Madrider Friseur Alberto Olmedo ist ein Unikum in seiner Branche. Statt herkömmlicher Haarschneidetechniken nutzt er Flammen und Schwerter. Dem traditionellen Haareschneiden hat er abgeschworen - unzufrieden mit dem Schnitt und der Abstufung durch die Schere.

Die tolle Form der Frisuren fiel dem studierten Kunsthistoriker schon auf Renaissance-Gemälden auf - nach einiger Recherche fand er heraus, dass die damaligen Barbiere Dolche dafür verwendet hatten.

Der 54-Jährige arbeitet seit rund zehn Jahren an der Perfektionierung seiner ausgefeilten Schneidetechnik mit Schwertern und Flammen - und sein Salon ist immer gut besucht.

Der Umgang mit 30 Zentimeter lange Klingen oder Krallen wie aus dem Film "Wolverine" sind für ihn ein Leichtes - sein Arsenal an Haarschneidewaffen lässt er in dem als Klingenmacherstadt bekannten spanischen Ort Toledo schmieden.

Auch gegenüber Neuerungen zeigt sich Olmedo aufgeschlossen: Demnächst will er mit Hilfe von hochpräziser Lasertechnik fantastische Frisuren zaubern.