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Danzig trauert um erstochenen Bürgermeister Pawel Adamowicz

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Auf dem Danziger Kohlenmarkt ist am Abend des erstochenen Bürgermeisters Pawel Adamowicz gedacht worden. Auch der aus der sechstgrößten Stadt Polens stammende EU-Ratspräsident Donald Tusk nahm teil. Adamowicz und Tusk waren einst in der liberal-konservativen Partei Bürgerplattform politische Weggefährten. In der Marienkirche wurde ein ökumenischer Gedenkgottesdienst abgehalten.

Feindseligkeit und Gewalt hätten tragische Folgen und lösten Schmerzen aus. Das sei nicht zu akzeptieren, betonte Staatspräsident Andrzej Duda.

Pawel Adamowicz wurde am Sonntagabend während einer Benefizveranstaltung von einem 27-jährigen Mann niedergestochen und erlag zu Wochenbeginn seinen Verletzungen. Der Messerstecher rief kurz nach der Tat, der Bürgermeister sei dafür verantwortlich gewesen, dass er im Gefängnis gewesen sei, wo man ihn gefoltert habe. Er saß fünfeinhalb Jahre wegen Bankraub ein. Der zuletzt parteilose Adamowicz wurde 1998 erstmals ins Bürgermeisteramt gewählt. Zuletzt wurde er im Oktober wiedergewählt.

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