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Quito: Proteste nach Gruppenvergewaltigung

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Quito: Proteste nach Gruppenvergewaltigung

In Ecuadors Hauptstadt Quito haben Tausende Menschen für den Schutz von Frauenrechten demonstriert – unter dem Motto „Wir sind alle Martha.“

"Martha" ist das Pseudonym für eine Frau, die am 13. Januar in Quito vergewaltigt wurde, am Tag ihres 35. Geburtstags. Drei Männer sind dringend tatverdächtig, „Martha“ auf der Toilette eines Restaurants missbraucht und misshandelt – und die Tat mit ihren Mobiltelefonen festgehalten zu haben.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt, die drei Verdächtigen wurden festgenommen. Für die Demonstranten ist „Martha“ kein Einzelfall. In Ecuadors weit verbreiteter Macho-Kultur kämen Fälle wie dieser viel zu häufig vor, sagt eine Demonstrantin. Sie fordert von der Regierung vorbeugende Maßnahmen gegen sexuelle Gewalt und härtere Strafen.

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