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Düstere Aussichten für die Weltwirtschaft

Düstere Aussichten für die Weltwirtschaft
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Während sich Finanz-Experten und Politiker beim Weltwirtschaftsforum in Davos austauschen, werden die Aussichten für die Weltwirtschaft immer düsterer. In Großbritannien tobt ein Streit um den Brexit. Die USA belegen Freund und Feind mit Strafzöllen. Der Stern von Frankreichs Präsident Macron beginnt, durch den Konflikt mit den Gelbwesten immer weiter zu sinken. Und die Nationalisten in Europa werden immer stärker.

"Das Wachstum in Deutschland wird sicherlich kleiner ausfallen als erwartet," sagte der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier in Davos, "das liegt an statistischen Problemen im letzten Jahr, an der langen Dürre im Sommer, an den Problemen der Autobauer. Und es hat natürlich etwas zu tun mit den Fragezeichen in Bezug auf den Brexit und die Handelsbeziehungen zwischen den USA, Chinaund der EU."

Offenbar hatte die Europäische Kommission etwas vorschnell die Robustheit des Wachstums in der EU hervorgehoben. Und dabei einige Gefahren übersehen.

"Einige davon kommen auch aus Europa selbst," betonte EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici, "das gilt natürlich vor allem für die Situation in Großbritannien und den Brexit. Ich würde auch sagen, dass die kommenden Europa-Wahlen absolut entscheidend für die Zukunft Europas sein werden. Es sind wohl die Wichtigsten, die wir je hatten. Und wahrscheinlich, wenn bestimmte Wahlentscheidungen getroffen werden, auch die Gefährlichsten."

Zuletzt wurde bekannt, dass inzwischen auch Chinas Wirtschaft an Schwung verliert. Die Volksrepublik gilt als das Zugpferd der Weltwirtschaft. Experten zufolge sinkt das Wachstum dort auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahrzehnten.