Syrienkonferenz in Russland: diffuse Einigkeit

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Von Euronews
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Russlands Präsident hat seine Amtskollegen aus dem Iran und der Türkei zum Gespräch geladen. Man wolle etwas in Idlib unternehmen, um die Region von Terroristen zu befreien. Eine Militäraktion ist dazu angeblich nicht geplant.

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Im russischen Sotschi haben Vertreter Russlands, des Iran und der Türkei über die Lage in Syrien beraten. Russlands Präsident Wladimir Putin kündigte an, die Krisenregion Idlib von Terroristen zu befreien, darauf habe man sich geeinigt. Details gab es nicht, aus dem Kreml hieß es nur, dass es sich dabei nicht um eine Militäroperation handeln soll.

"In dem Gespräch wurden die Auswirkungen besprochen, die der angekündigte Rückzug amerikanischer Truppen aus dem Nordosten Syriens haben wird", so Putin zu Journalisten. "Wir halten das für einen guten Schritt, der helfen würde, die Situation in dieser Region des Landes zu stabilisieren. Schließlich soll die legitime Regierung dort wieder die Kontrolle übernehmen."

Iran, Türkei und Russland haben Truppen in Syrien, und sie unternehmen gemeinsame Anstrengungen, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Dennoch gibt es immer wieder abweichende Vorstellungen, wie mit der Krise in Syrien umgegangen werden soll. So hat die Türkei Syriens Präsident Baschar al-Assad zum Rücktritt aufgefordert, Russlands Regierung steht aber weiter hinter ihm und will alle Maßnahmen in Syrien von Assads Zustimmung abhängig machen. Über eine entmilitarisierte Zone in Idlib sind sich Russland und Türkei zwar einig, aber auch darüber, wie diese durchgesetzt werden soll, gibt es abweichende Ansichten.

Die US-Regierung hat im Dezember den Rückzug der Truppen aus Syrien bekanntgegeben. Beobachter sehen in den Bemühungen anderer Staaten den Versuch, das entstehende Vakuum zu füllen.

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