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Erstmals Austausch von insgesamt 48 Kindern zwischen Russland und der Ukraine

Der russischen Kinderrechtsbeauftragten Maria Lwowa-Belowa werden mutmassliche Kriegsverbrechen vorgeworfen.
Der russischen Kinderrechtsbeauftragten Maria Lwowa-Belowa werden mutmassliche Kriegsverbrechen vorgeworfen. Copyright Mikhail Metzel/Sputnik
Copyright Mikhail Metzel/Sputnik
Von Anne Frieda Müller mit AP
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Katar hat einen Kinderaustausch vermittelt, demnach könnten 29 Kinder zurück in die Ukraine und 19 zurück nach Russland.

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Unter der Vermittlung von Katar haben Russland und die Ukraine zum ersten Mal Gespräche über die entführten Kinder geführt. Dies teilte die russische Kinderrechtsbeauftragte Marija Lwowa-Belowa der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Nach ihren Aussagen sollen 29 Kinder zurück in die Ukraine gehen und 19 zurück nach Russland.

Ein entführtes Kind ist Rostyslav, er wurde in der Nähe von Cherson entführt, aber er konnte dem russischen Militärtraining entkommen: "Es war beängstigend dort. Das Beängstigendste war, als ich in einer Isolierzelle eingesperrt war. Ich wollte von dort fliehen, aber mir war klar, dass das schreckliche Folgen haben würde."

Vladyslav Havrylov, Ermittler für Kriegsverbrechen der NGO "PR Army", erklärt: "Bislang konnten meine Kollegen und ich 60 solcher Orte ausfindig machen, indem wir öffentliche Quellen und andere Mittel nutzten. Und zwar nicht nur entlang der Grenze zur Ukraine, sondern auch im Osten Russlands."

Russland setzt Angriffe auf Osten und Süden der Ukraine fort

Russland setzte seine Angriffe auf militärische Lagerbestände in der Ukraine fort. Nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte versucht Russland, sämtliche "militärische Infrastrukturen im Hinterland zu lokalisieren". Die ukrainischen Verteidigungskräfte meldeten auch Angriffe auf Charkiv und andere Regionen.

Unterdessen trafen ukrainische Drohnen zwei Öllager in der russischen Region Smolensk. 26.000 Kubikmeter Treibstoff gingen in Rauch auf.

Russische Medien und Behörden berichteten auch über Angriffe auf die Regionen Lipezk und Woronesch. Während der russischen Angriffe besuchte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu das Militärkosmodrom Plesetsk.

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