Eilmeldung

Estland wählt: Wie bisher oder rechts abbiegen?

Estland wählt: Wie bisher oder rechts abbiegen?
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

In Estland hat die Parlamentswahl begonnen. Rund eine Million Bürger sind abstimmungsberechtigt. Der Zentrumspartei von Ministerpräsident Jüri Ratas sowie der liberalen Reformpartei wurden in Umfragen annähernd dieselben Aussichten eingeräumt, stärkste Kraft zu werden. Die Rechtspartei EKRE, die einen Austritt aus der Europäischen Union anstrebt, könnte laut Umfragen auf dem dritten Platz landen.

„Es wäre traurig, sollten wir uns den Populisten zuwenden, so wie es in anderen europäischen Ländern und sogar in den Vereinigten Staaten der Fall war. Ich hoffe, dass mit diesen Wahlen etwas Positives auf dieses Land zukommt“, sagt ein Wähler.

Und ein anderer Mann meint: „Ich möchte, dass die Wirtschaft in unserem Land vorankommt - und dass die Renten und Gehälter angehoben werden, denn es ist unmöglich, mit solchen Mindestgehältern zu überleben.“

Bisher regiert in Estland die Zentrumspartei gemeinsam mit den Sozialdemokraten sowie dem nationalkonservativen Bündnis IRL. Rund ein Viertel der Esten hat bereits im Vorfeld gewählt - und zwar im Internet. Das ist in Estland seit 2005 möglich.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.