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Dem „Obersten Führer“ sei dank: Skifahren in Nordkorea

Dem „Obersten Führer“ sei dank: Skifahren in Nordkorea
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Bei Nordkorea denken viele Menschen an Armut und eine hungernde Bevölkerung, aber nicht ans Skifahren. Philip Khokhar, Reporter des dänischen Fernsehensenders DR, erhielt von den nordkoreanischen Behörden eine Dreherlaubnis für einen Wintersportort rund 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Pjöngjang.

Hier stehe in den Zimmern französischer Rotwein und man könne sogar ausländische Fernsehsender empfangen, berichtet Khokhar.

Umgerechnet 134 Euro kostet eine Übernachtung in diesem Hotel in Masikryong - zumindest für Ausländer.

Im Skiurlaub in Kim Jong Uns Schneelandschaft für die Elite

„Es ist wunderschön hier. Dank der Fürsorge und Liebe unseres Obersten Führers genießen wir das süße Leben“, so Jong Song Il. Er ist Zahnarzt und verbringt hier seinen Urlaub.

Und die Wintersportlerin Choe Un Ju sagt: „Ich bin zum ersten Mal hier und beeindruckt, was hier dank des Geldes und dank unseres Obersten Führers für ganz normale Menschen wie mich geschaffen wurde.“

Die meisten Urlaubsgäste sind Nordkoreaner, doch auch chinesische und russische Skifahrer waren bereits da. Für den Bau des vor gut fünf Jahren eröffneten Wintersportortes hatte sich Machthaber Kim Jong Un höchstpersönlich eingesetzt. Damit das keiner vergisst, laufen beim Skilaufen entsprechende Filme auf einem Großbildschirm.