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NGOs: In Syrien fehlt es an allem

NGOs: In Syrien fehlt es an allem
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Im Europäischen Viertel von Brüssel finden wir dieses Selbstporträt eines Mädchens aus Syrien.

Eine Mahnung, dass vier Millionen Kinder von dort nichts anderes als Krieg kennen.

Rania Malki von "Save the Children" hofft, dass diese Zeichnung Eingang findet in die dritte EU-Geberkonferenz für Syrien in Brüssel.

"Wir haben eine klare Bitte an die internationale Gemeinschaft: Wir bitten sie, bei der Fürsorge der Kinder, die so viel Leid erfahren haben, zu helfen.

Wir hoffen auf großzügige Spendenbereitschaft, auf Unterstützung der Frontstaaten Jordanien, Libanon und Türkei, die Millionen von Flüchtlingen aufgenommen haben und humanitäre Hilfe in Syrien leisten."

Astrid Nissen arbeitet für das Deutsche Rote Kreuz in Beirut. Ihre Hoffnung ist, dass die Konferenz das Schicksal der Menschen in den Vordergrund stellt - nach acht Jahren Bürgerkrieg.

"Die Lage ist katastrophal, eine der größten humanitären Krisen der Welt.

Mehr als sechs Millionen Menschen sind auf der Flucht innerhalb Syriens und weiter fünf Millionen im Ausland. Sind diese Menschen sicher?

Es gibt die Gefahr von Landminen, es gibt für viele keinen Zugang zu Medizin, Schulen, Wasser, zu allem Notwendigen."

Für die NGOs ist entscheidend, dass die versprochene Hilfe die Menschen auch erreicht.