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Westjordanland: Airbnb bietet weiter Siedler-Wohnungen an

Westjordanland: Airbnb bietet weiter Siedler-Wohnungen an
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REUTERS/Ronen Zvulun
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Airbnb will weiter Unterkünfte in besetzten Gebieten im Westjordanland anbieten. Das US-Unternehmen hatte im November angekündigt, etwa 200 Wohnungen israelischer Siedler aus dem Angebot zu entfernen und war daraufhin in Israel und den USA verklagt worden.

Wie Airbnb jetzt mitteilte, seien die Rechtsstreitigkeiten beigelegt. Die Plattform werde Gastgeber aus dem gesamtem Westjordanland weiterhin zulassen, die Einnahmen aber spenden. Das Geld soll an Hilfsorganisationen gehen, die an verschiedenen Orten humanitäre Hilfe leisten. Genauso werde man mit Einnahmen aus den umstrittenen Gebieten Südossetien und Abchasien verfahren.

Airbnb betonte, es habe Israel oder israelische Vermieter nie boykottiert. Das Unternehmen war wegen Diskriminierung verklagt worden, da nur jüdische Anbieter gesperrt werden sollten. Die Plattform hatte die Entscheidung damit begründet, dass international kritisiert wurde, dass Unternehmen nicht in Gebieten Gewinn machen sollten, aus denen Menschen vertrieben wurden. Die Besetzung der Gebiete im Westjordanland durch israelische Siedler ist laut UNO illegal.