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Le Pen stellt in Straßburg Wahlprogramm vor

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REUTERS/Vincent Kessler
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Die Abschaffung der EU-Kommission und eine Reform des Europäischen Parlaments - das sind nur einige der Vorschläge im Wahlprogramm der rechtsgerichteten Partei Rassemblement National von Marine Le Pen.

In eben diesem Parlament verteidigte die Französisin ihre nationalistische Politik, mit der sie hofft, bei den Europawahlen im Trend der Zeit zu liegen.

Sie wolle die Nationen von einer EU befreien, die diese stranguliere und sie um ihre Souveränität bringe, so Le Pen.

Die Reaktionen des politischen Gegners ließen nicht lange auf sich warten.

Die EU-Kommission arbeite zum Wohle der gemeinsamen Interessen, sagte die Grünen-Abgeordnete Rebecca Harms.

Sie abzuschaffen wäre das Ende einer funktionierenden Europäischen Union.

Le Pen will, dass die Mitgliedstaaten indirekt Abgeordnete in ein reformiertes Parlament entsenden, auch dafür erntete sie Kritik.

Ein solches System habe es vor 1979 gegeben, so der frühere französische Finanzminister Jean Arthuis.

Das funktioniere nicht. Ohnehin sei Europa zu oft die Summe nationaler Egoismen.

Le Pen sprach sich zudem für Reformen bei der Europäischen Zentralbank und der Grenzschutzbehörde FRONTEX aus.