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Schweiz: Vier Deutsche sterben bei Lawinenabgang

Schweiz: Vier Deutsche sterben bei Lawinenabgang
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Im Schweizer Kanton Wallis sind vier Skitourengänger in einer Lawine ums Leben gekommen. Laut Polizei handelt es sich um eine Gruppe aus Deutschland. Sie waren Mitglieder der Sektion Düsseldorf des Deutschen Alpenvereins (DAV).

Die Wintersportler wurden am Freitag auf einer Höhe von 3110 Metern zwischen dem Gebirgspass Grünhornlücke und der Konkordiahütte nahe Fieschertal verschüttet. Sie waren am Morgen von einer Hütte auf dem Finsteraarhorn, dem höchsten Gipfel der Berner Alpen aufgebrochen. Als sie am Abend nicht an ihrem Ziel, der Konkordiahütte ankamen, alarmierte der Hüttenwart die Rettungskräfte. Ein erster Suchflug blieb ohne Erfolg, am nächsten Tag ging die Suche weiter.

Matthias Volken von der Kantonspolizei Wallis erklärt, warum die Bergungstrupps nicht schneller vorankamen: "Die Witterungs- und Sichtverhältnise waren prekär. So prekär, dass man die Suche am Samstag nicht sofort aufnehmen konnte. Die Suchmannschaften konnten ihren Flug erst um 13.30 Uhr antreten. Im Verlauf des Nachmittags konnten dann die Einsatzkräfte unter einem Lawinenkegel vier Personen lokalisieren und nur noch tot bergen."

Insgesamt kamen in den Schweizer Bergen in diesem Winter bereits 19 Menschen bei Lawinenabgängen ums Leben.