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Brunei rückt von Todesstrafe gegen Homosexuelle ab

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Brunei will die Todesstrafe gegen Homosexuelle nicht vollstrecken. Das kündigte Sultan Hassanal Bolkiah an.

Das seit mehr als zwei Jahrzehnten bestehende Moratorium Todesstrafen nicht umzusetzen gelte auch für Urteile gegen Homosexuelle.

Damit rudert das Sultanat zurück. Anfang April waren in Brunei härtere Gesetze in Kraft getreten - Homosexuellen drohte die Todesstrafe durch Steinigung.

Internationale Empörung

Weltweit hatte das große Proteste ausgelöst. Hollywood-Stars wie George Clooney riefen dazu auf, Hotels zu meiden, die dem Sultan gehören - einem der reichsten Monarchen der Welt. Darunter sind Hotels in Los Angeles oder in Paris.

Bislang waren gleichgeschlechtliche Beziehungen in Brunei mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft worden.