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Annäherung an orthodoxe Kirche: Papst besucht Rumänien

Annäherung an orthodoxe Kirche: Papst besucht Rumänien
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Papst Franziskus hat am ersten Tag seiner Rumänienreise zu einer "Kultur der Begegnung" aufgerufen. Bei einer Messe in der St. Josefs Kathedrale in Bukarest sagte er, in der Kirche sei das Wichtigste nicht die religiöse Zugehörigkeit, sondern der Glaube an Gott. Sein Besuch in dem mehrheitlich orthodoxen Land steht im Zeichen der Annäherung an die orthodoxe Kirche. Bereits vor Reiseantritt hatte er dazu aufgerufen, "Ängste und Verdächtigungen" sowie "Barrieren" zu überwinden.

Bei einem Treffen mit Präsident und Regierung forderte er die Politik zudem zur Besinnung auf die Bewahrung der Menschenrechte auf und traf Patriarch Daniel, das Oberhaupt der orthodoxen Kirche in Rumänien.

Am Samstag wird Franziskus Siebenbürgen und vorher Iasi im Nordosten des Landes besuchen. Diese Region gilt als ganz besonders von der rumänisch-orthodoxen Kirche geprägt, deren radikale Anhänger den Katholizismus für einen Irrglauben halten. Im siebenbürgischen Blaj trifft sich der Papst am letzten Tag seiner Reise am Sonntag auch mit Roma, die nicht nur in Rumänien oft diskriminiert werden.