Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.

Eilmeldung

Eilmeldung

Russland und China betonen enge Partnerschaft

Russland und China betonen enge Partnerschaft
Schriftgrösse Aa Aa

Angesichts der Spannungen mit den USA haben Russland und China ihre engen Beziehungen betont. Kremlchef Wladimir Putin sprach am Mittwoch bei einem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Moskau von einer Partnerschaft «auf sehr hohem Niveau».

Man könne sie ohne Übertreibung als beispiellos bezeichnen, teilte der Kreml mit. Xi sagte demnach, die Beziehungen erlebten «die beste Phase in ihrer Entwicklung». Die gemeinsamen Interessen seien eng verflochten. «Beide Seiten unterstützen sich gegenseitig», sagte er.

Xis Besuch in der russischen Hauptstadt und beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg, das am Donnerstag beginnt, dient etwa dem Ausbau der Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern. Chinas Staats- und Parteichef ist Staatsgast bei dem zweitägigen Treffen hochrangiger Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

Putin und Xi sprachen über «aktuelle Themen», wie der Kreml mitteilte, ohne Einzelheiten zu nennen. Die Positionen beider Länder seien in Schlüsselfragen ähnlich. Xi warnte vor Protektionismus und Hegemonie. «Die Weltlage durchlebt gegenwärtig tiefgreifende Veränderungen.» Es sei ein langer und schwieriger Weg, um Frieden auf der Welt zu erreichen, sagte er.

Putin und Xi unterzeichneten nach ihrem Treffen gemeinsame Erklärungen. Darin riefen sie etwa die USA und Nordkorea auf, am gemeinsamen Dialog festzuhalten. Zugleich warnten sie davor, den zwischen den USA und Russland geschlossenen INF-Vertrag über das Verbot nuklearer Mittelstreckenraketen gänzlich aufzugeben. Dies wirke sich negativ auf die Bemühungen aus, den New-Start-Vertrag zu Abbau und Begrenzung von Atomwaffen zu verlängern.

Die USA und China haben sich in dem seit mehr als einem Jahr andauernden Handelsauseinandersetzung mit milliardenschweren Strafzöllen überzogen. Auch die Beziehungen zwischen Moskau und Washington sind angespannt. Russland hat sich wegen der Sanktionen des Westens im Ukraine-Konflikt von der EU abgewendet – hin zu China.