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Hongkong: Ausschreitungen bei Protesten gegen Auslieferungsgesetz

Bei schweren Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten in Hongkong sind am Mittwoch mindestens 72 Menschen verletzt worden. Eine unbekannte Zahl an Demonstranten wurde festgenommen.

Tausende Menschen protestierten gegen ein geplantes Gesetz für Auslieferungen an China. Dieses würde Hongkongs Behörden erlauben, von der chinesischen Justiz verdächtigte Personen an die kommunistische Volksrepublik auszuliefern.

Die Polizisten gingen mit Tränengas, Pfefferspray und Gummigeschossen gegen die Protestierenden vor, die den Legislativrat und umliegende Straßenzüge belagert hatten. Die Demonstranten rissen Absperrgitter ein und bewarfen Polizisten mit Flaschen, Steinen und anderen Gegenständen.

Wegen der Blockade des Parlaments und umliegender Straßenzüge musste die für Mittwoch geplante Debatte über das Gesetz vorerst verschoben werden.

Die Demonstration am Sonntag war die größte seit dem Protest vor drei Jahrzehnten gegen die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung in Peking am 4. Juni 1989. Die Szenen erinnerten an die "Regenschirm"-Bewegung für mehr Demokratie vor fünf Jahren.

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