Australiens Rugby-Star Folau geht vor Gericht

Australiens Rugby-Star Folau geht vor Gericht
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Der australische Rugby-Star Israel Folau geht juristisch gegen seine Kündigung durch Australiens Rugbyverband vor. Ein Schlichtungsgespräch blieb ohne Erfolg.

Der Verband hat einen millionenschweren Vier-Jahres-Vertrag mit dem 73-fachen Nationalspieler aufgelöst, weil er in sozialen Netzwerken gegen Homosexuelle agitiert hatte.

Unter anderem behauptete der streng gläubige Christ, dass auf Homosexuelle die Hölle warte.

"Ich bin sehr enttäuscht über das heutige Ergebnis. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in dieser Zeit unterstützen. Ich werde weiterhin für die Freiheiten aller Australier eintreten. Vielen Dank".

Der 30-Jährige fordert vom Rugbyverband rund 3,5 Millionen US-Dollar zuzüglich einer Entschädigung für entgangenes Sponsoring und künftige Vertragserlöse.