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Autohersteller umgehen Trumps lasche Abgasregeln

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Autohersteller umgehen Trumps lasche Abgasregeln
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Donald Trump will die Abgasregeln für Autos lockern. Aber vier große Autohersteller haben mit dem US-Bundesstaat Kalifornien nun eine eigene freiwillige Vereinbarung zur Regelung von Abgas-Standards getroffen.

Das gaben Volkswagen, BMW, Ford und Honda am Donnerstag zusammen mit der kalifornischen Umweltbehörde (CARB) bekannt. Der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat macht etwa 12 Prozent des US-Automarkts aus, hier werden die meisten Autos in den USA verkauft.

Die Trump-Regierung bezeichnet den Deal als "PR-Aktion"

Eric Lyman, Experte für die Automobilindustrie und Chef-Analyst bei Truecar: "Einige der Autohersteller, die diese Vereinbarung geschlossen haben, sind weltweit sehr bekannt, 'Volkswagen of America', einer der größten globalen Automobilhersteller, Honda, BMW. Diese Hersteller halten sich bereits an Emissions- und Verbrauchsnormen in strengeren Märkten. China und Europa reduzieren ihre Treibhausgasemissionen stärker als wir."

Zwar hat die Automobilindustrie lange für weniger Vorschriften lobbyiert, andererseits ist sie aber an einheitlichen Standards interessiert. Denn Modelle regional abweichenden Regeln anpassen zu müssen ist teuer. Ab 2020 müssen Autohersteller in Europa strengere Abgasnormen einhalten.

Die mit der Bundesbehörde in Kalifornien getroffene Vereinbarung stehe auch allen anderen Herstellern offen, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung.