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Zwei Amokläufe in den USA in 24 Stunden – mindestens 29 Menschen tot

Kühlschrank USA
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N-Lange.de, CC BY-SA 4.0 - via Wikimedia Commons
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Zweiter Amoklauf in den USA in nur 24 Stunden: In Dayton im US-Bundesstaat Ohio hat ein Schütze neun Menschen getötet und mindestens 16 verletzt, so die Polizei. Der Schütze selbst sei auch tot.

Medienberichten zufolge fielen die Schüsse nahe einer Bar im Oregon District im Zentrum der Stadt.

Am Samstag hatte ein Schütze in einem Einkaufszentrum
in der Grenzstadt El Paso im Bundesstaat Texas das Feuer eröffnet und
mindestens 20 Menschen getötet. 26 laut El Pasos Polizeichef Greg Allen verletzt . Der mutmaßliche Todesschütze ergab sich der Polizei, nach offiziellen Angaben ein 21-jähriger Weißer.

Allen und der Gouverneur Greg Abbot schlossen ein Hassverbrechen mit rassistischem Hintergrund nicht aus, ein Manifest werde untersucht. Nach US-Medienberichten kam der Täter aus der Stadt Allen nördlich von Dallas, rund 930 Kilometer Luftlinie von El Paso entfernt.

Robert Gomez, Sprecher der Polizei in El Paso

"Bei Walmart waren schätzungsweise zwischen 1.000 und 3.000 Kunden unterwegs und 100 Mitarbeiter. Es ist wieder Schule, und der Walmart war zum Zeitpunkt der Schießerei voll."

.

Laut Polizei ging der erste Notruf um 10.39 Uhr Ortszeit (18.39 Uhr MESZ) ein. Sechs Minuten später sei die Polizei am Tatort eingetroffen, so der Polizeichef. Der Szenerie sei «schrecklich» gewesen.

Greg Abbot, Gouverneur von Texas:

"Texas trauert heute um die Menschen in El Paso. Ein Tag, an dem es für jeden normal gewesen wäre, gemütlich einkaufen zu gehen, wurde es zu einem der tödlichsten Tage in der Geschichte von Texas."

OPFERFAMILIEN IN DEN USA UND MEXIKO

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador teilte in einer Videobotschaft mit, unter den Toten seien drei Mexikaner. Nach Angaben des mexikanischen Außenministeriums wurden sechs Mexikaner verletzt, darunter ein zehnjähriges Mädchen. Er kondolierte den Opferfamilien - ob nun in den USA oder Mexiko.

Das war das dritte Mal innerhalb einer Woche, dass Menschen in den USA zum Opfer eines Todesschützen wurden. Erst am Dienstag waren zwei Menschen im Bundesstaat Mississippi in einem Walmart durch Schüsse getötet worden. Am Wochenende hatte ein 19-Jähriger während eines Festivals in der Kleinstadt Gilroy in Nordkalifornien das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet. Der Schütze wurde von Polizisten am Tatort erschossen.

su mit dpa