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Euronews-Umfrage: Angst vor dem nächsten Energieschock

Die Straße von Hormus.
Die Straße von Hormus. Copyright  Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Leticia Batista Cabanas
Zuerst veröffentlicht am
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Konflikt im Iran belastet Nahost: wichtige Öl- und Gasregion in der Krise. Stimmen Sie in unserer Umfrage ab!

Militärangriffe und wachsende Spannungen erschweren derzeit den Transport durch die Straße von Hormus. Durch die nur wenige Kilometer breite Meerenge werden rund ein Fünftel des globalen Ölhandels und große Mengen an verflüssigtem Erdgas verschifft. Der Tankerverkehr ist wegen Sicherheitsbedenken so gut wie lahmgelegt, Versicherungen werden teurer, einige große Energieanlagen am Golf haben ihre Produktion eingestellt.

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Die Folgen spüren die globalen Energiemärkte: Die Ölpreise sind in die Höhe geschossen, die Erdgaspreise steigen insbesondere in Europa, weil Händler langfristige Lieferausfälle befürchten. Eine schwere Energiekrise zeichnet sich ab.

Die Europäische Union importiert den Großteil ihrer Energie. Internationale Turbulenzen schlagen deshalb direkt auf die Kosten für Haushalte und Unternehmen durch. Vor allem die hohen Gaspreise betreffen Stromerzeugung, Heizen und Industrie. Steigende Ölpreise verteuern zudem die Treibstoffe in der gesamten Wirtschaft.

Europa geht derweil mit vergleichsweise leeren Gasspeichern nach dem Winter in diese Krise und hat nur begrenzte Möglichkeiten, seine Bezugsquellen kurzfristig zu diversifizieren.

Doch ganz ohne Gegenwehr steht die EU nicht da. Sie baut ihr Verbundnetz für Strom systematisch aus, das die nationalen Stromnetze auf dem Kontinent miteinander verbindet. So kann Elektrizität über Grenzen hinweg dorthin fließen, wo Mangel herrscht oder die Kosten besonders hoch sind. Länder mit Überschüssen stützen Staaten mit Engpässen. Mit neuen grenzüberschreitenden Leitungen und dem Abbau von Engpässen – etwa über Projekte wie die europäischen "Energieautobahnen" – will die EU ihre Märkte enger verzahnen, Preise stabilisieren und heimische erneuerbare Energien besser nutzen.

Reicht diese Strategie aus? Unsere Umfrage ist anonym und dauert nur wenige Sekunden.

Die Ergebnisse fließen in eine XL-Berichterstattung in der gesamten EU ein – in Videos, Artikel und Newsletter – und helfen uns, unsere Recherchen dazu auszurichten, wie Europa seinen Platz im Zeitalter der künstlichen Intelligenz sichern kann.

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