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Passauer Armbrust-Fall: Opfer wurden mit K.-o.-Tropfen betäubt

Passauer Armbrust-Fall: Opfer wurden mit K.-o.-Tropfen betäubt
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Archivbild Ilz bei Passau - Pixabay CC falco
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Im Fall der drei mit Armbrust-Schüssen getöteten Menschen in Passau gibt es neue Erkenntnisse. Die Ermittler gehen davon aus, dass zwei der Opfer vor ihrem Tod mit K.-o.-Tropfen betäubt wurden.

Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau in Bayern am Montag mit Blick auf den Ermittlungsabschluss der Polizei. Demnach wird davon ausgegangen, dass eine 30-jährige Frau ihre 53 und 33 Jahre alten Begleiter in einer Pension in Süddeutschland tötete - mit einer Armbrust.

Danach soll sie sich selbst umgebracht haben. Mitarbeiter der Pension hatten die drei tot auf deren Zimmer gefunden. Die Beamten gehen davon aus, dass die Frau ihre Begleiter mit deren Einverständnis tötete.

Die Polizei hatte im Zuge der Ermittlungen zwei weitere tote Frauen in einer Wohnung in Niedersachsen gefunden. Alle fünf Toten gehörten dem Staatsanwaltsschaftssprecher zufolge einer Gruppe an, die sich als "Welterneuerer und Welterschaffer" gesehen habe. Zudem hätten sie gelaubt, schon mehrfach wiedergeboren worden zu sein. Die Toten hätten das "Dasein" verlassen, "um an anderem Ort oder zu anderer Zeit eine neue Welt oder ein neues System zu erschaffen".