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Tödlicher Sommerurlaub: Deutsche Familie verunglückt auf Sri Lanka

Tödlicher Sommerurlaub: Deutsche Familie verunglückt auf Sri Lanka
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Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay
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Eine deutsche Familie verbrachte ihren Sommerurlaub auf Sri Lanka und dabei sind einige der Familienmitglieder tödlich verunglückt. Bei dem Unfall ihres Minibusses starben ein 11-jähriger Junge, seine 53-jährige Großmutter und eine 30-jährige Tante. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Der Unfall ereignete sich bereits im Juli.

Die Mutter des Jungen befand sich am Dienstag in einem kritischen Zustand. Das teilte ein Mitarbeiter des Krankenhauses in Colombo mit. Der 39 Jahre alte Vater, sein jüngerer Sohn und vier weitere Verwandte aus Sri Lanka wurden laut Polizei bei dem Unfall leicht verletzt.

Die Familie kommt der nordrhein-westfälischen Polizeistiftung David + Goliath zufolge aus Mülheim. Sie wollten auf Sri Lanka Verwandte besuchen. Die Oma, die Tante mit ihren zwei Kindern und zwei weitere Angehörige holten die Familie demnach am 28. Juli mit einem Minibus vom Flughafen in Katunanayake ab. Als sie Richtung Norden unterwegs waren, stießen sie mit einem Gemüselaster zusammen.

Der Lastwagenfahrer - der ebenfalls verletzt wurde - sei zunächst geflohen. Später habe er sich aber selbst bei der Polizei gemeldet.

Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer den Unfall aus Unaufmerksamkeit verschuldet hat.

Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, dass die Deutsche Botschaft Colombo mit den Angehörigen in Kontakt stehe und konsularische Unterstützung leiste. Nach Angaben der nordrhein-westfälischen Polizeistiftung sind auch Familienmitglieder nach Sri Lanka geflogen, um die Opfer zu unterstützen. Die Polizeistiftung hilft Mülheimer Familien, die durch Unglücke und Verbrechen in Not geraten.