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Iran: Gespräche nur nach Aufhebung aller Sanktionen

Iran: Gespräche nur nach Aufhebung aller Sanktionen
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Nur einen Tag nach dem G7-Gipfel in Frankreich hat Irans Präsident Hassan Rohani Hoffnungen auf ein baldiges Treffen zwischen ihm und US-Präsident Donald Trump einen Dämpfer erteilt.

Er stehe grundsätzlich zu Gesprächen bereit. Aber zuerst müssten die USA die Sanktionen aufheben, sagte Rohani im iranischen Staatsfernsehen.

Alle Sanktionen gegen die iranische Nation, die illegal, repressiv und falsch seien, müssten aufgehoben werden. Falls dies geschehe, könne man über weitere positive Entwicklungen reden. Aber ohne diesen Schritt gebe es keinen Ausweg aus der Sackgasse.

Die Iran-Krise war eines der großen Konfliktthemen des Gipfels der sieben großen Wirtschaftsnationen im französischen Biarritz. US-Präsident Trump hatte zum Abschluss erklärt, er sei grundsätzlich zu einem Treffen mit seinem iranischen Kollegen bereit.

"Ich kenne den Herrn nicht, ich glaube, ich kenne ihn ein wenig, von dem, was ich in den letzten Jahren beobachtet habe. Ich sage Ihnen, er ist ein großartiger Verhandlungsführer. Ich denke, er will ein Treffen, ich denke, der Iran will diese Situation klären."

Die USA hatten sich im Mai 2018 aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran zurückgezogen und dem Land eine Reihe von Sanktionen auferlegt. Der Iran antwortete mit einer Erhöhung seiner Urananreicherung. Die europäischen Staaten versuchen, das Atomabkommen noch zu retten.

Laut Rohani wird der Iran noch bis nächsten Monat abwarten. Werde bis dahin keine für den Iran vorteilhafte Lösung gefunden, werde Teheran am 6. September die dritte Phase seines Teilausstiegs aus dem Atomabkommen beginnen.