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Eilmeldung

Export von afrikanischen Elefanten wird weitgehend verboten

Elefanten in Afrika
Elefanten in Afrika -
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Afrikanische Elefanten in der Wildnis fangen und in andere Kontinente exportieren - das ist seit dieser Woche weitgehend untersagt. Die Artenschutzkonferenz in Genf hat ein Export-Verbot für Elefanten aus vier afrikanischen Ländern beschlossen - vorausgesetzt, die Tiere sollen an Zoos und Zirkusse verkauft werden. Betroffen ist vor allem der Handel mit Elefanten aus Simbabwe nach China.

"Im Grundsatz haben die Länder entschieden, dass der geeignete Lebensraum für afrikanische Elefanten Afrika ist", sagte Daniel J. Schubert vom Animal Welfare Institute. "Die Europäische Union wollte im Text aber klar festhalten, dass sie auch weiterhin einen Elefanten etwa von England nach Frankreich bringen darf, und ihn nicht nach Afrika zurücktransportieren muss."

Ebenfalls auf Drängen der EU bleiben Ausfuhren in "außergewöhnlichen Fällen" und in Absprache mit der Artenschutzkonferenz möglich. Exportland Simbabwe hatte dennoch vergeblich versucht, die Entscheidung zu blockieren.

"In Simbabwe gibt es 84.000 Elefanten. Wir haben aber nur Kapazitäten für 54.000 Tiere. Das heißt: Es gibt bei uns 30.000 Elefanten mehr, als wir vertragen können", so Munesushe Munodawafa vom Umwelt- und Tourismusministerium Simbabwe. "Diese Last und die damit verbundenen Kosten müssen wir jetzt alleine tragen, ohne dass uns irgendjemand in der Welt hilft."

Neben Simbabwe gehören Botsuana, Namibia und Südafrika zu den Ländern mit explizitem Exportstopp für Elefanten.