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Puerto Rico bereitet sich auf Tropensturm Dorian vor

Puerto Rico bereitet sich auf Tropensturm Dorian vor
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Dorian kommt, und Puerto Rico erinnert sich nur allzu gut an die die Tropenstürme in Hurrikanstärke, die die Insel 2017 trafen. Hurrikan Maria zerstörte die Karibikinsel damals fast völlig, es starben mindestens 4.600 Menschen und dauerte teils Monate, bis die Grundversorgung mit Wasser, Strom und Mobilfunk wieder hergestellt war.

Jenny Mar Caciano, Sturmopfer 2017

" Nach den Erfahrungen mit Maria versuchen wir, uns so gut es geht vorzubereiten, damit sich das Ganze nicht wiederholt. Maria hat uns überrascht und die Schäden waren extrem."

US Präsident Donald Trump twitterte: "Wow! wieder ein großer Sturm auf dem Weg nach Puerto Rico. Hört das denn gar nicht auf?" und verweist auf 92 Milliarden Dollar Hilfen nach Maria.

Trumps Regierung wurde damals wegen ungewöhnlich schlechtem Krisenmangement massiv kritisiert. Diesmal hat die US-Regierung bereits jetzt vorsorglich den Notstand über sein Außengebiet Puerto Rico verhängt. Damit erhält die Insel Zugang zu Bundeshilfen und Fördermitteln in dem Fall, dass das Unwetter erhebliche Schaden anrichtet.

Die Puertoricaner versuchen sich vorzubreiten, sie hamstern Wasser, Nahrung und Benzin für ihre Autos, aber auch, um die Stromgeneratoren betreiben zu können, die sich viele nach 2017 angeschafft haben. Damals dauerte es knapp 3 Monate, bis die Stromversorgung überall wieder lief - stabil ist sie bis heute nicht.

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