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Brexit-Chaos: Reaktionen aus dem Europäischen Parlament

Brexit-Chaos: Reaktionen aus dem Europäischen Parlament
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Die geplante Zwangspause des britischen Parlaments hat einen unkontrollierten Brexit am 31. Oktober wahrscheinlicher gemacht.

Reaktionen auf die Vorgänge in London aus dem Europäischen Parlament.

Sandor Ronai, Sozialdemokrat, Ungarn: "Ein harter Brexit ist schlecht für Europa und für Großbritannien. Boris Johnson handelt unverantwortlich und fügt seinem Land und unserem Europa großen Schaden zu."

Aber die Abgeordneten sind nicht durch die Bank kritisch.

London solle in Sachen Brexit selbst entscheiden, heißt es immer wieder.

Carlo Fidanza, Rechtspopulist, Italien: "Die Europäische Union soll pragmatisch reagieren und Großbritannien nicht bestrafen.

Die bisherigen Reaktionen sind eher ideologisch."

Die Zwangspause des Londoner Unterhauses führt dazu, dass den Gegnern eines harten Brexit nur wenig Zeit bleibt, gegenzusteuern.

Aber auch die britische Regierung verliert Zeit, eine Lösung für das Problem der inner-irischen Grenze zu finden.

Premierminister Johnson beharrt auf eine Neuverhandlung mit der EU.

Esteban Pons, Christdemokrat, Spanien: "Johnson bereitet die britische Politik auf einen bevor stehenden harten Brexit vor.

Dieser aber schadet der EU und wird die britische Politik ruinieren."

Johnson wird nach der parlamentarischen Zwangspause am 17. Oktober zu seinem ersten EU-Gipfel nach Brüssel reisen.

Danach sind noch zwei Wochen Zeit, die Dinge noch zu ändern.