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Geiselnahme in Schule Nr. 1: Erinnern an mehr als 300 Tote von Beslan

Geiselnahme in Schule Nr. 1: Erinnern an mehr als 300 Tote von Beslan
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REUTERS/Eduard Korniyenko
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Drei Tage lang wird in Beslan an die blutige Geiselnahme in einer Schule vor 15 Jahren erinnert.

Am Ort des tragischen Geschehens wird mit Schweigeminuten, Blumen und Kerzen der 333 Toten gedacht - 186 davon waren Kinder.

Am 1. September 2004 waren islamistische Terroristen in die Schule Nummer 1 in der nordossetischen Stadt eingedrungen.

Die Angreifer nahmen 1.128 Personen als Geiseln, die meisten von ihnen waren Schulkinder, aber auch Lehrerinnen, Lehrer andere Angestellte und Eltern. Viele Familien hatten die Kinder am ersten Schultag begleitet.

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Viele Familien bei der GedenkzeremonieREUTERS/Eduard Korniyenko

Am ersten Tag der Geiselnahme wurden fünf Menschen von den schwer bewaffneten Terroristen getötet.

Drei Tage lang wurden die Kinder und Erwachsenen von den Geiselnehmern in Schach gehalten - trotz der Hitze ohne Essen und Trinken in einer Turnhalle eingesperrt, deren Eingänge mit vermint.

Die Angreifer forderten die Freilassung von tschetschenischen Terroristen und den Rücktritt von Wladimir Putin.

Am 3. September stürmten russische Sondereinheiten die Schule. Bis auf eine Terroristin wurden alle Geiselnehmer getötet, aber es kamen auch mehr als 300 Geiseln ums Leben.

Später übernahm der tschetschenische Terrorist Shamil Basajew die Verantwortung für die Geiselnahme von Beslan.

Nicht nur die, die dabei waren, werden diese tragischen Tage nie vergessen. Euronews hatte zum 10. Jahrestag mit einem Überlebenden gesprochen.