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Grüsse aus Holland: Brexit-Party am Strand

Grüsse aus Holland: Brexit-Party am Strand
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Wir sind in Wijk aan Zee, einem niederländischen Dorf an der Nordsee.

2400 Menschen leben hier.

Vor zwei Wochen kam einer von ihnen auf die Idee, am 31. Oktober eine Brexit-Party am Strand zu organisieren.

Ron Toekook machte dafür Werbung auf Facebook, bekam tonnenweise Zuspruch und rechnet nun mit 10.000 Besuchern.

Es sei absolut verrückt, sagt er. Die Leute kämen aus den USA und China, die jüngste Flugreservierung sei aus Spanien eingegangen.

Party oder Trauerfeier?

Toekook: Weder noch. Man sehe Großbritannien als einen alten Freund, der sich auf ein waghalsiges Abenteuer einlasse. Man selbst würde das nicht machen, aber der Freund sei schlicht dumm.

Was sagen die Einheimischen?

"Witzige Idee, eine Abschiedsparty. Es wird wohl lustig werden."

"Nein, das ist keine Party. Es ist schade, dass die Briten die EU verlassen."

"Das ist doch Schwachsinn. Die größte Farce aller Zeiten. 10.000 Menschen wollen hier am Strand den Briten zuwinken."

Bürgermeister Martijn Smit sieht das anders. Die Party macht Wijk aan Zee bekannt.

In Wijk liebe man Partys, aber es müsse korrekt zugehen, das sei sein Job. Die Idee, den Briten zum Abschied zuzuwinken mit Musik aus ganz Europa, sei großartig. Eine wunderbare Idee, die man unterstützen müsse.

Mitzubringen: gute Laune!