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Zollstreit mit USA: Peking beschwert sich bei WTO

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Zollstreit mit USA: Peking beschwert sich bei WTO
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Im Zollstreit mit den USA hat China Beschwerde bei der Welthandelsorganisation WTO eingereicht. Das chinesische Handelsministerium erklärte, es lehne die seit Sonntag geltenden neuen US-Importzölle auf chinesische Waren ab. Die chinesische Regierung werde entschlossen und gemäß der WTO-Regeln ihre Interessen schützen. Man sehe einen Verstoß gegen einen beim G20-Gipfel im Juni in Japan geschlossenen Kompromiss. Dort hatten die Präsidenten beider Großmächte vereinbart, wieder verhandeln zu wollen.

Die neuen US-Zölle betragen 15 Prozent auf Waren aller Art, darunter auch Lebensmittel. Die Abgaben umfassen Güter in einem Gesamtwert von rund 300 Milliarden US-Dollar.

Seinerseits kündigte auch China neue Abgaben auf Importe aus den USA an. Sie liegen insgesamt bei rund 75 Milliarden US-Dollar und sollten teilweise ebenso ab Sonntag gelten.

Beide Nationen überziehen sich seit rund anderthalb Jahren gegenseitig mit Strafzöllen.