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Rentier-Unfall in Lappland: 22 finnische Soldaten im Krankenhaus

Rentier-Unfall in Lappland: 22 finnische Soldaten im Krankenhaus
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REUTERS/Hannah McKay
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Soldaten rechnen wohl von berufswegen damit, in ihrer Karriere verletzt zu werden. Dass dabei aber ein Rentier eine Rolle spielt, damit dürften eine Gruppe von Finnen wohl nicht gerechnet haben.

In der nördlichen Region Lappland sind am Dienstagabend ein Dutzend finnischer Soldaten bei dem Zusammenstoß zweier Panzer verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden.

Bei dem Unfall war das hintere Fahrzeug dem vorderen aufgefahren, weil es einem auf der Straße stehenden Rentier ausgewichen war. Das teilte das finnische Militär auf Twitter mit: "Ein gepanzertes Pasi-Transportfahrzeug fuhr einem anderen Fahrzeug auf, weil es einem Rentier ausgewichen war."

28 Menschen war insgesamt in den Vorfall verwickelt, 22 mussten im Krankenhaus behandelt werden, die meisten konnten aber wenig später entlassen werden und ihrer Arbeit wieder nachgehen. Fünf mussten zur Beobachtung dabehalten werden.

"22 Wehrpflichtige der Kainuu-Brigade, die gestern wegen eines Verkehrsunfalls ins Krankenhaus eingeliefert wurden, sind zurückgekehrt und praktizieren weiter. Fünf Wehrpflichtige stehen im Zentralkrankenhaus in Lappland noch unter Beobachtung."

Die Soldaten waren an einer Sicherheitsübung in der Region beteiligt.

Im Spätsommer kommt es in Lappland häufig zu Unfällen mit Rentieren. Die Population in Nordfinnland wird auf rund 340.000 Hirsche geschätzt. Die Tiere sind nicht scheu und bleiben oft trotz herannahender Fahrzeuge auf der Straße stehen.

Nach Angaben des finnischen Straßenverkehrsamts kommt es im Winter besonders häufig zu Unfällen, bis zu 20 Mal am Tag.