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Tscheche bezahlt fast 900.000 Euro für Papst-Lamborghini

Tscheche bezahlt fast 900.000 Euro für Papst-Lamborghini
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Bild von Toby Parsons auf Pixabay
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Ein Laborghini von Papst Frankziskus - versehen mit einem Autogramm des Oberhauptes der katholischen Kirche - ist für fast 900.000 Euro versteigert worden. Der neue Besitzer der Extra-Anfertigung des Modells "Huracan" ist Tscheche.

Das Fahrzeug war dem Papst im November 2017 vom Hersteller übergeben worden. Der für seine Bescheidenheit bekannte Papst wollte ihn jedoch nicht behalten und beschloss, das Auto lieber zugunsten wohltätiger Zwecke versteigern zu lassen.

Bei einem Treffen mit dem Chef des italienischen Automobilherstellers und Vertretern der für die Versteigerung zuständigen Stiftung Omaze habe der Papst einen symbolischen Scheck in Höhe von fast 900.000 Euro erhalten, teilte Papstsprecher Matteo Bruni am Freitagabend mit.

Von dem Ertrag geht nach Vatikan-Angaben die letzte Rate in Höhe von 200.000 Euro nach Haiti, um das beim Erdbeben 2010 zerstörte Seminar einer Vorschule wiederaufzubauen. Zuvor seien schon 300.000 Euro an die Gemeinschaft Papst Johannes XXIII. gegangen, die sich um die Opfer von Prostitution und Menschenhandel kümmert. Weitere 200.000 Euro erhielt die Stiftung "Hilfe für die leidende Kirche" für den Wiederaufbau in der Ninive-Ebene im Irak. Zwei weitere Hilfsorganisationen erhielten 160.000 Euro.

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