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Auf den Geschmack gekommen: Wie Sake die europäische Küche erobert

Auf den Geschmack gekommen: Wie Sake die europäische Küche erobert
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Diese Folge von "Taste" führt Sie nach Frankreich - genauer gesagt ins Burgund und die Champagne. Allerdings geht es nicht um edle französische Tropfen, sondern um Sake. Der japanische Reiswein gewinnt bei Köchen in Europa an Popularität. Euronews-Reporter Fred Ponsard geht auf Entdeckungsreise: Was macht Sake so besonders? Für welche Gerichte ist er der perfekte Begleiter?

Laut Gautier Roussille ist japanischer Sake "eine reine Schöpfung menschlichen Genies". Roussille ist Weinwissenchaftler (Önologe) im Burgund und Reiswein-Spezialist. Er ist Autor des Fachbuchs "Nihonshu: Japanischer Sake".

"Der Mensch nimmt Aromen in fünf verschiedenen Geschmacksqualitäten wahr: Umami, süß, salzig, bitter und sauer", sagt Roussille. "Umami ist das Schmackhafte, das ist der Eintopf oder die lange vor sich hin köchelnde Tomatensoße. Sake hat von Natur aus viel Umami und Süße. Er ist nicht so sauer und bitter wie Wein und vor allem Bier. Sake wird also als angenehm, positiv wahrgenommen."

Sake passe besonders gut zu Speisen, die schwer mit anderen Getränken kombinierbar seien - wie Spargel, Eier oder Meeresfrüchte.

Zu Besuch im Drei-Sterne-Restaurant

Einer, der gerne Meeresfrüchte mit Sake verbindet, ist Arnaud Lallement. In seinem Restaurant "L'Assiette Champenoise" nahe Reims bringt der Drei-Sterne-Koch fangfrischen Taschenkrebs auf die Teller - dazu wird Reiswein serviert. "Das Krabbenfleisch sorgt dafür, dass dieses Krustentier perfekt mit Sake harmoniert", sagt Lallement.

Sake findet in der westlichen Küche immer mehr Beachtung. Einmal im Jahr findet in Paris der Europäische Sake-Salon statt - die größte Reiswein-Veranstaltung außerhalb Japans. Organisiert wird sie von Sylvain Huet. Für ihn ist klar: "Sake ermöglicht eine Neuinterpretation von Gerichten."

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