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Erpressungsvorwurf: Trump wehrt sich

Erpressungsvorwurf: Trump wehrt sich
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Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses und Mitglied der Demokratischen Partei, hat Präsident Donald Trump Erpressung vorgeworfen. Trump soll in einem Telefongespräch seinen ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj ermuntert haben, für Ermittlungen zu sorgen, die Joe Biden, Vizepräsident unter Barack Obama und ein Präsidentschaftsanwärter der Demokraten, schaden könnten.

„Während des Telefongesprächs geschah folgendes: Der US-Präsident hielt militärische Hilfe zurück, für die mit Steuergeldern bezahlt worden war, um das Staatsoberhaupt eines anderen Landes zu erpressen, sollte ihm dieses keinen Gefallen tun“, sagte Pelosi.

Dass die Demokraten möglicherweise ein Amtsenthebungsverfahren anstreben, sei der „größte Betrug in der Geschichte der amerikanischen Politik“, so Trump wörtlich.

Medienberichten zufolge ist mittlerweile der US-Sondergesandte für die Ukraine, Kurt Volker, zurückgetreten.

Trumps Gegner stützen sich insbesondere auf eine Mitschrift des Telefonats, welches der US-Präsident mit seinem ukrainischen Amtskollegen führte. Angefertigt haben soll das Protokoll ein anonymer Geheimdienstmitarbeiter.