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Gleichstellung in der künftigen EU-Kommission

Gleichstellung in der künftigen EU-Kommission
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Eliane Vogel-Polsky, eine der Mütter des europäischen Sozialmodells in den 60er Jahren, würde die konkreten Maßnahmen begrüßt haben, die die erste Frau an der Spitze der Europäischen Kommission ergriffen hat.

Ursula von der Leyen wollte Geschlechter-Gleichheit und ein eigenes Ressort für Gleichstellung.

Hilfreich für künftige Generationen? Ja, sagt diese dänische Aktivistin, aber nicht genug.

Die Mitgliedstaaten sollten ein Quotensystem einführen und auf dessen Basis arbeiten, meint Julie Rosenkilde.

Die Kommission hat es getan, und das sollte ein deutliches Signal sein.

Beim Forum für Frauenrechte in Portugal wurde ein Dokumentarfilm über den Kampf für den gleichen Lohn für Mann und Frau gezeigt.

Bei der Vorführung in Lissabon lobte eine Mitautorin des Films junge Frauen von heute.

Als Lehrerin habe sie viele Studentinnen die Selbstvertrauen hätten in ihren eigenen Wert als Frau, so Agnés Hubert.

Und sie hätten das Selbstvertrauen, eine Welt zu schaffen, die mehr auf ihre Bedürfnisse eingehe.

Als Gleichstellungskommissarin ist Helena Dalli vorgesehen, die früher in der Regierung Maltas für dieses Ressort zuständig war.

Am Mittwoch findet ihre Anhörung vor dem Europäischen Parlament statt.

Eine portugiesische Abgeordnete erklärt, worum es dabei geht.

Zunächst müsse geklärt werden, mit welchen Finanzmitteln jede Politik ausgestattet sei, sagt Margarida Marques.

Dann müsse geklärt, welche Politik sich hinter einem jeden Ressort verberge.

Sicher ist: Es wird eine Kommissions-übergreifende Gleichstellungs-Task Force geben.