Die Weltranglistenachte setzte sich erwartungsgemäß gegen die aus der Qualifikation kommende Polin Maja Chwalinska in zwei Sätzen 6:3, 6:2 durch.
Im Damenfinale von Roland-Garros am Samstag in Paris gab es keine Überraschung. Die 19-jährige Russin Mirra Andreewa, die unter neutraler Flagge antrat, setzte sich erwartungsgemäß gegen die Polin Maja Chwalinska in zwei Sätzen durch, sechs zu drei und sechs zu zwei.
Andreewa war zuvor ohne Fehl und Tadel durch das Turnier gekommen und hatte nur in der zweiten Runde einen Satz abgegeben. Auch im Endspiel ließ sie sich nicht aus dem Konzept bringen. Sie entging der Gefahr, die von Maja Chwalinska ausging, die aus der Qualifikation kam und nach einem spektakulären Lauf überraschend im Finale stand.
Im ersten Satz geriet die Polin gleich zu Beginn mit einem Break in Rückstand, kämpfte sich jedoch zurück, schaffte das Rebreak und führte mit drei zu zwei. Der Wind machte ihr allerdings zu schaffen. Danach wirkte Maja Chwalinska unsicherer und fand kaum noch Antworten auf das druckvolle Spiel von Mirra Andreewa.
Die Weltranglistenachte gewann schließlich mit sechs zu drei und sechs zu zwei, holte ihren ersten Titel bei den French Open und zugleich ihren ersten Grand-Slam-Triumph.