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Umweltsünder Frankreich - EuGH verurteilt zu hohe Luftverschmutzung

Umweltsünder Frankreich - EuGH verurteilt zu hohe Luftverschmutzung
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Frankreich hat einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zufolge jahrelang systematisch gegen EU-Vorgaben für saubere Luft verstoßen.

Das Land habe keine wirksamen Maßnahmen umgesetzt, um den Zeitraum, in dem die Grenzwerte für Stickstoffdioxid in zwölf Ballungsgebieten überschritten wurden, so kurz wie möglich zu halten, befanden die Luxemburger Richter.

Die EU-Kommission hatte wegen erhöhter NO2-Werte in den betroffenen Gebieten - darunter Paris, Marseille und Straßburg - Klage gegen Frankreich erhoben.

Die erlaubten Grenzwerte seien dort seit Januar 2010 systematisch und

anhaltend überschritten worden, befanden die obersten EU-Richter nun weiter.

Den Einwand Frankreichs, strukturelle Probleme bei der Umsetzung der EU-Vorgaben zu berücksichtigen, ließ der EuGH nicht gelten.

Bei Verstößen gegen EU-Recht sei es unerheblich, ob diese auf Vorsatz, Fahrlässigkeit oder technischen Schwierigkeiten beruhten.

Frankreich muss die Vorgaben nun so rasch wie möglich umsetzen.

Tut es das nicht, kann die EU-Kommission erneut klagen und hohe

Geldstrafen fordern.

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