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Die Madonna der Falklands kehrt nach 37 Jahren zurück

Siebenunddreißig Jahre nach dem Falklandkrieg kehrt eine Madonnenstatue, die seitdem in Großbritannien war, nach Argentinien zurück. Papst Franziskus segnete sie als Geste der Versöhnung in der Vatikanstadt.

Bei der Übergabe auf dem Petersplatz am Ende seiner wöchentlichen Generalaudienz segnete und küsste Franziskus – selbst Argentinier - auch einen Grabstein für das Grab eines unbekannten argentinischen Soldaten.

Bischof Paul Mason, Großbritanniens oberster römisch-katholischer Militärseelsorger, übergab die 35cm hohe Statue an seinen argentinischen Amtskollegen, Bischof Santiago Olivera.

Argentinische Soldaten hatten die Statue der Muttergottes von Lujan, einer der verehrtesten Ikonen ihres Landes, als Schutz mitgenommen, als sie am 2. April 1982 auf die Inseln besetzten, auf die Argentinien schon lange Anspruch erhebt.

Etwa 255 britische und etwa 650 argentinische Soldaten wurden in dem zweimonatigen Konflikt getötet.